Alteck 2942m



Besondere Bedingungen.

 

Die erste Steilstufe nach dem Naturfreundehaus wäre ohne Harscheisen schon eine sehr

mühsame Angelegenheit. Glatt, pickelhart und schön rutschig…..es wurde gestapft, rumgeeiert

und leise vor sich hin geflucht.

 

 

Ähnliches bei dem zweiten steileren Anstieg. Mit den Harscheisen ging es einigermaßen,

aber auch hier sehr hart und glatt zu gehen. 

 

 

Im letzten Anstieg zum Alteck haben wir dann Skidepot gemacht und unsere Harscheisen gegen Steigeisen getauscht,

bei einer Neigung von 40-45 Grad, war das für uns die sicherste Variante.

Im zick zack Kurs haben wir uns dann zwischen den Felsen den Weg nach oben gesucht. Mit den Steigeisen war Auf- und Abstieg kein Problem.

 

Das Abfahrtsvergnügen hielt sich dann in Grenzen. Teilweise sehr hohe Windgangerln und alles durchgemischt mit hart gepresstem Pulver.

Mit viel rum Gesuche nach etwas ebeneren Flächen ging es halbwegs. Am besten ging es noch dort wo alle anderen auch rumgerutscht sind, da war es wie glatt gebügelt. Firnvergnügen hatten wir fast keines, das waren vielleicht 70m Richtung Knappenboden runter. Der Rest war extrem hart, eisig, Bruchharsch der extra harten Sorte und rumpelig.

 

Trotz allem war es ein toller Tag - die Landschaft, ein klein wenig Abenteuer, Sonne pur und die Einsamkeit am Gipfel. 

 

 

 

Autor: Buklin Petra
Datum: 25.02.2021
Saison: 20/21
Gebiet: Goldberggruppe

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Buklin Petra09.03.2021

Schaut so aus, irgendeinen Nutzen muss de Quälerei am Anfang ja haben ;-)

Andreas Zauhar09.03.2021

Respekt! Koa Rookie mehr ... scharfe Touren - dank harter Schule!? ;-) Glückwunsch, des Alteck geht mir no ab.