Chiemgauer Almentour



Wegen dem starken Windeinfluss bei dem letzten Schneefall, war für uns klar, zu hoch rauf und zu steil brauch ma heid ned gehen. So haben wir uns für eine Chiemgauer Almwanderung entschieden.

 

Obwohl eher seichtes Gelände, waren öfters Setzungsgeräusche zu hören. Die Kunst heute war es, den Hang nicht zu tief eingeweht bzw. zu stark abgeblasen zu erwischen. Das ist uns stellenweise auch sehr gut gelungen. Südseitig fehlt oft immernoch die Grundlage für unbeschwehrtes Schwingen. Am Nachmittag bekam der südseitige Schnee auch schon nen leichten Stich.

 

Foto westseitig abgeweht:

 

 Hier sieht man deutlich wie stark der Wind gewütet hat, unterhalb einer Alm auf ca. 1200 m

 

 

 

Foto ostseitig eingeweht:

 

Im Hintergrund der Hochgern. Links im Bild, unterhalb vom Hasenpoint extrem eingewehte Stellen. Nach den, heute während der Tour gemachten Erfahrungen, hätte ich mich den Hochgern Südhang nicht getraut zu befahren. Obwohl grad mal ein 2er für den Chiemgau heute ausgegeben wurde.

 

 

 

Warum ? Siehe Foto kleines Brett

 

 

Oberhalb vom kleinen Brettl unsere Abfahrtsspuren im seichten Gelände. Erst im Wiederaufstieg haben wir das Brettl gesehen, was wir dabei ausgelöst haben. Ganz klassisch an einem Übergang von Flach zu Steil.

 

 

Autor: Helge Tschiedl
Datum: 15.01.2021
Saison: 20/21
Gebiet: Chiemgau

Neuen Kommentar hinzufügen
Helge Tschiedl19.01.2021

Danke für die Blumen Tom. Hab ja auch gute Skitourenbuddies von denen ich in den letzten Jahren viel gelernt habe :-).

Thomas Eckerstorfer16.01.2021

...kein Fachmann könnt's besser beantworten! ;-)))

Helge Tschiedl16.01.2021

Hi Rupp, das kann ich dir leider nicht ganz so genau beantworten. Ich bin jetzt da auch kein Fachmann für soetwas.

 

Wir sind dort runtergefahren. Da war das definitiv noch nicht da, sonst hätte ich es vorher schon gesehen. Ca. 5 min später sind wir auf der Position, wo wir das Foto geschossen haben, wieder aufgestiegen. Während der Abfahrt war auch wieder ein Setzungsgeräusch zu hören, wie schon öfters an dem Tag im Aufstieg. Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, ob ich das Setzunggeräusch genau an der Stelle wahrgenommen habe oder etwas später. Ich glaube es war etwas später.

 

Ob das Brettl jetzt genau mit unserer Vorbeifahrt ausgelöst wurde oder 2 min. später kann ich nicht sicher beantworten.

 

Wie steil es war ? Ich habs ned gemessen und ich bin ganz schlecht im schätzen. Dort wo unsere Spuren dirn sind, hat das Gelände sicherlich keine 30 Grad. Ab der Anrisskannte dürfte das Gelände über 30 Grad haben.

 

Oberhalb unserer Spur war der Hang extrem abgeblasen.(Siehe Foto westseitig abgeblasen, wir sind etwas unterhalb davon ein Stück abgefahren). Also da war definitiv der Wind drin, in der Schneedecke war eine gewisse Spannung drin, war nicht so fluffig wie auf den Bildern zuvor.

Ich denke schon, dass unsere Abfahrt, der Impulsgeber für das Brettl war. Sicher sagen kann ich es aber nicht. Der Impuls hat sich über die Spannung hin zur Geländekante übertragen und dort ist es dann gerissen und abgegangen. Soweit meine Theroie ;).

 

Jetzt hier an der Stelle unbedenklich. Im Hochgern-Südhang. Äußerst bedenklich.

Rupp zu Kleines Brett16.01.2021

Ok, damit die anderen auch Bescheid wissen,

wurde das Brett gestört oder war es eine Selbstauslösung und wie steil wird es da ungefähr gewesen sein?

LG Rupp

Helge Tschiedl16.01.2021

Hi Rupp, ich bin im Prinzip nur deinen Anweisungen gefolgt. Hab Google Chrome installiert und dann hab ich deinen Link benutzt. BS Win10, Lg

Rupp16.01.2021

Hallo Helge,

bitte schreib dazu mit welchen Browser und Betriebssystem du die Tour hochgeladen hast, danke!

LG Rupp