Kalkbretterkopf



Irgendwie war uns klar, dass in den letzten Tagen sicher einige Leut unterwegs waren und den Neuschnee genutzt haben, dass allerdings der Kalkbretterkopf dermassen zerpflügt ist, damit haben wir nicht gerechnet.

Anstieg von Angertal über den Sommerweg (orthografisch links des Lafenbachs) über die Gadauner Hochalm. Weiter ins Schwalbenkar und über die Felsstufe (SO) hinauf auf den Rücken und zu Fuß zum Gipfel. Der Anstieg über die Felsstufe ist wegen Schneemangel derzeit nur zu Fuß möglich. Alternativ müsste man über die NO-Seite ansteigen, da ist es allerdings schon sehr ausgefahren und hart.

 

Die Kulisse ist ein Traum, dementsprechend beliebt scheint sie auch mitterweile zu sein. Auch an der Südseite der Türchlwand bzw. vom Rührkübel runter ist alles z'ammgfahren. Einige Steilhänge sind "eingfoan", als obs kein Morgen gäbe.

 

Schneeverhältnisse: Nordseitig vor allem über 2000m wechseln Windharschdeckel mit altem Pulverschnee. Kämme/Rücken teilweise abgeblasen, Mulden gut gefüllt, aber auch dort schon teils Krusten. Erst in den flachen Hängen weiter unten noch lockerer Pulver.

 

Autor: Daniela Kern
Datum: 09.01.2021
Saison: 20/21
Gebiet: Goldberggruppe

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