Matrashaus



Da sich mein alter quetschfalten F1 aufgelöst hat, war es an der Zeit einen neuen Schischuh einzugehen. So ging ich mit Roman aufs Matrashaus. Bei der Torsäule konnten wir die Schi anschnallen und zwischen den Steinen hinaufsuchen.

In den Rinnen und Mulden lag schuhtiefer Schnee auf fester Unterlage; perfekt für die Abfahrt. Ein paar mal mussten die Schi über Felsen getragen werden und bei der Torsäule kamen sie ohnehin wieder auf den Rucksack. 

Unter dem Harschdeckel liegt aufbauend umgewandelter Gries.

Die lockere Schneeauflage hat auch ihre Tücken, dass Steine welche Belag oder Felle zerkratzen sich darunter verstecken, ist noch das kleinere Übel. Eingeschneites Blankeis am Mittenfeldweg,  eingescheite Karren unter der Torsäule oder halb zugewehte Dolinen am Schoberschartl sind da schon gefährlicher. 

 

 

Autor: Stock Leonhard
Datum: 11.12.2020
Saison: 20/21
Gebiet: Hochkönig

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Gerhard Hafner15.12.2020

Super Fotos Leonhard, wie immer!

Annamirl Hufnagel zu DSC0624512.12.2020

schööööööön... !

Gleich, gleich diesen Augenblick

diesen Augenblick und immer

suchen wir den Stein, in dem das Licht wohnt

blinden Auges und mit fühllosen Händen

suchen wir den Stein, in dem das Licht wohnt

                und aus dem es aufbricht,

                wenn der Stein zerbricht

                strahlend,

                offenbar und wunderbar.

(Agnes Kunze „Wo das Licht wohnt)