Schwalbenwand, 2011m



Wie so oft ist die Westseite der Schwalbenwand von Gerling nur dünn beschneit und ohne Unterlage, - also nicht zu empfehlen. Von Unterberg aus, auf der anderen Bergseite,  sind die Verhältnisse jedoch perfekt, 30cm kalter Pulverschnee, der sich luftig fährt, bei vorausschauender Spurwahl ohne jeden Bodenkontakt. Auf den unteren 250 Höhenmetern ist der Windeinfluss sichtbar, und manchmal liegt der hartgefrorene Altschnee frei. Dann hat jedoch die gesamte Tour bis kurz unter den Brunnkopf spannungsfreien gering windbehandelten Pulverschnee zu bieten! Oben auf dem Bergrücken kann man dann sehr schön abgewehte Bereiche und gleich daneben Triebschneeansammlungen in Rinnen und hinter Geländekanten sehen.

Der letzte Gipfelaufschwung zur Schwalbenwand ist abgeweht und pickelhart gefroren. In Aufstieg und Abfahrt kein wirkliches Vergnügen.

Auf jeden Fall hat der Wetterbericht heute gepasst, und der späte Start hat sich gelohnt, weil nachmittags die Sonne gekommen ist. Der Wind war noch recht stark aus westlicher Richtung.

 

 

 

Autor: uta Philipp
Datum: 28.02.2020
Saison: 19/20
Gebiet: Pinzgauer Grasberge

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Edi Mörtl zu pulvrig29.02.2020

Hi Uta,

war heuer am 9.2. zum ersten Mal auf "deinen" Hausberg, auch von der Unterberg-Seite. Welch ein Glück solch einen unkomplizierten und doch so interessanten Berg, so wie in deinem Fall ja sprichwörtlich, vor der Haustür zu haben. Der "pulvrige" Hang hat allerdings bei mir gefühlt 100 Spuren g‘habt - der Schnee war aber nua na klass ;)

Aufpassn, gsund bleim!