Gaishörndl (2615 m)



Tag 2 unseres Tourenwochenendes im Villgratental - von Kalkstein auf kompaktem Harsch entlang des Alfenbachs zur Ruschletalm, danach über eine bereits gut gespurte Steilstufe zunächst in Richtung Pfanntörl, bevor es in einem großen Rechtsbogen quer über den steilen Schlusshang auf den Gipfel des Gaishörndl geht.  Fast Windstille am Gipfel, erster Wolkenstau bereits im SW, ansonsten perfekte Fernsicht in die nahen Sextener Dolomiten, aber auch Großvenediger und Glockner sind bestens auszumachen.  Da die Hänge entlang des Aufstiegs bereits stark verspurt sind und dabei der Firn auf den sonnseitigen Hängen noch nicht wirklich ganz umgewandelt ist, halten wir uns in Richtung der Steilabbrüche unterm Toblacher Pfannhorn.  Dort finden wir auf den rein nordseitigen Hängen noch staubenden,  nur leicht windbehandelten Pulver, zuletzt über einen unten immer steiler werdenden Rücken direkt bis zur Ruschletalm.  Zum Schluss geht´s wieder entlang des Alfenbachs auf feinem Firn zurück zum Ausgangspunkt in Kalkstein.

Außer einem spontan abgegangenen Schneebrett aus einer der Steilrinnen unterm Toblacher Pfannhorn keine weiteren Lawinenbeobachtungen.

 

Autor: Albrecht Seer
Datum: 17.03.2019
Saison: 18/19
Gebiet: Villgrater Berge

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